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11.05.2014 16:33 | von Lamy

 

 

Die Con-Saison hat bereits begonnen. Nach der Animuc im April haben wir am letzten Wochenende die Hanami besucht, ebenfalls eine Animexx Convention und schon lange mit dabei.

Der Pfalzbau in Ludwigshafen bot den Besuchern der Hanami am 03. und 04. Mai genug Möglichkeiten, sich frei zu entfalten. Pünktlich um 10 Uhr öffnete die Convention am Samstag ihre Pforten und schon zuvor waren einige Leute da, die noch ein Ticket an der Tageskasse ergattern wollten. Wie gewohnt schlängelte sich diese Reihe um den Pfalzbau und wir hoffen, dass alle noch die Möglichkeit hatten, die Räume zu betreten: Denn die Hanami 2014 kam mit sehr schlechtem Wetter. Samstags sah man die Cosplayer hier und da zittern, der Himmel war leider den ganzen Tag über bedeckt und eignete sich so kaum zum Fotos schießen. Aber dafür kann die Con ja nichts und so hielten wir uns lange im Gebäude auf.

Hat der Besucher den Eingangsbereich durchquert, trifft er gleich auf eine kleine Shoppingmeile, denn einen Händlerraum gibt es gar nicht. Dementsprechend voll ist auch immer der Flur und es kann schon manchmal nervig sein, wenn man schnell zu einer Showgruppe möchte. Weiter links befand sich der Bring&Buy, der sich an großer Beliebtheit erfreute.

Im oberen Stockwerk fanden sich die Aussteller wieder, sowie der offizielle Stand des Animexx e.V. Gleich neben dem großen Saal hatte er tatsächlich einen sehr attraktiven Platz.

Am Sonntag versprach das Wetter schon besser zu werden und es war definitiv möglich, ein paar Stunden an der frischen Luft zu verbringen ohne zu frösteln. So waren auch mehr Besucher auf dem Vorplatz, der weiteren Händlern als Verkaufsort diente, so wie schon in den Jahren zuvor.

Weil wir am Wochenende davor die Eröffnungsfeier der Animuc schon nicht sehen konnten, entschieden wir uns am Samstag Morgen dazu, die Eröffnungsshow auf der Hanami zu schauen. Ganz traditionell wurde auf Events hingewiesen, auf das Konzert von Unsayn und das Highlight der Show ist noch immer der Hanami-Tanz. Der wurde in diesem Jahr auf einen Remix von Cruel Angel Thesis getanzt, dem Opening von Neon Genesis Evangelion.


 

Kommen wir zu unseren Highlights und den Dingen, die wir uns angeschaut haben.
(einen Bericht zur DCM findet ihr bereits hier.)

Der Cosplaywettbewerb
Später am Tag haben wir den Cosplaywettbewerb angeschaut. Unter 10 Startnummern wurden die drei ersten Plätze gekürt und das waren Yu Gi Oh!, Inu Yasha und One Piece. Beinah witzig war die Charakterauswahl des Wettbewerbs, denn unter den 10 Startnummern war nicht ein Anime, der besonders neu ist, sondern die Teilnehmer hatten wohl eine Vorliebe für die alten Anime, die größtenteils sogar auf RTL2 zu sehen waren. Für uns alte Hasen ist das natürlich manchmal ganz nett – Dann versteht man wenigstens die Geschichte hinter den Charakteren 😉

 

Showgruppe: X`n´Y
Die Showgruppe aus München gibt es schon seit über fünf Jahren und in der Vergangenheit hatten sie ihre Geschichten immer selbst geschrieben. Auf der Hanami 2014 kippten sie ihr Vorgehen und versuchten sich an einer Neuinterpretation von Legend of Zelda – Wheel of Destiny. Und das haben sie mit Bravur geschafft!
Ich gebe an dieser Stelle zu, dass ich Zelda nie gespielt hab (und ich bereue es nicht) aber dennoch hatte ich wenig Mühe der Geschichte zu folgen und Witze zu verstehen – Super gemacht, tolle Kostüme, schöne Tänze und tolle Dialoge!
Wir werden nun wohl öfter mal vorbei schauen. Falls ihr sie nicht kennt – Schaut mal rein: Es lohnt sich.

 

Showgruppe: Vapid Superior
Die wohl kleinste Showgruppe, die wir bislang angeschaut haben. Mit sieben Mitgliedern auf der Bühne und zwei, die für Technik etc zuständig sind, hat sich Vapid Superior in diesem Jahr dem Stück Ghibli verschrieben. Die süße kleine Geschichte findet ihren Anfang in einem Zirkus, geleitet vom eingebildeten Hauro. Haku flieht vor Yubaba und findet sich in eben diesem Zirkus wieder, auf der Suche nach einem Teil seines Herzens, einer Erinnerung, die er vergessen hat.

 

Der Gamesroom
Wie schon am vergangenen Wochenende, zur Animuc, wurde auch auf der Hanami der Gamesroom von S*Vv*A*M*P organisiert. Wem S*Vv*A*M*P bereits bekannt ist, der wird wissen wir große die Auswahl der Konsolen und Games gewesen ist. Neben den festen Stationen mit aktuellen Titeln sowie alten Klassikern wurden auch diverse Wettbewerbe ausgetragen. So konnte man sich in Dead or Alive 5, JoJo’s Bizarre Adventure: All-Star Battle und Dustforce gegen anderen Gamer messen. Zudem gab es auch einen „Mario Kart – Hanami Cup“ auf der Wii zu bestreiten.

Als weitere Highlights zählten auch die „Just Dance Party“ oder auch der 18er Gamesroom, der zum ersten mal auf der Convention vorhanden war.

Um euch einen kleinen Überblick zu verschaffen gibt es nun eine Liste mit Spielen, die es unter anderem vor Ort zum zocken gab:

 

  • Bomberman (SNES)
  • Super Smash Bros. Brawl (Wii)
  • Mario Kart (Wii)
  • Child of Light (Wii U)
  • Super Mario 3D Land (Wii U)
  • DuckTales: Remastered (Wii U)
  • inFamous: Second Son (PlayStation 4)
  • LEGO Marvel Super Heroes (Xbox One)
  • Persona 4: Arena (PlayStation 3)
  • Dead or Alive 5 (Xbox 360)
  • Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 3 (Xbox 360)
  • Dance Dance Revolution
  • und vieles mehr!

 

 

Es gab natürlich noch allerlei anderes zu sehen, aber die Zeit reicht überhaupt nicht aus, um sich alles anzuschauen. Auflisten wollen wir es für euch aber dennoch:
Das Maid Café erfreut sich großer Beliebtheit und immer wenn wir mal einen Kaffee trinken wollten, fanden wir uns am Ende einer Warteschlange wieder. Da wir die Zeit auf einer Con aber nicht mit warten vertrödeln wollten, entschieden wir uns gegen einen Besuch des Cafés.

Außerdem gab es für die Interessierten einige Workshops, so zum Beispiel den traditionellen Yaoi-Workshop, einen Perücken-Workshop, Tanz-Workshops (für den Kostümball abends), Cosplayfotografie für Anfänger, den Animexx Workshop usw.
Für uns neu waren mehrere Workshops, die in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft (kurz DJG) entstanden, wie ein Kalligraphie-Workshop, Ikebana und ein Origami Workshop.

Den musikalischen Showact stellten UnSayn dar: Eine Band aus Bonn, wohl auch international bekannt und beliebt, die sich dem typischen, hier bekannten Visual Kei aus Japan anpasst.

Weitere Showgruppen gab es auch. Neben den oben genannten traten Ongaku no Kara auf, GenesiS, <Insert_Name/> und Mitsuki.