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27.07.2014 14:00 | von Toto

 


 

Das Nordwestzentrum in Frankfurt war vom 19.07. bis zum 20.07. wieder Schauplatz einer noch relativ neuen Convention. Und zwar des CosDay². Da dieser vorher ein reguläres Treffen war, bevor er zur Convention wurde, feierte er in diesem Jahr seinen 10-jährigen Geburtstag.

Die Con gehört zu den Kleineren in Deutschland, etwa wie die Hanami in Ludwigshafen, erfreut sich aber an zahlreichen Besuchern für die es in den engen Räumen ziemlich schnell stickig werden kann. Fangen wir aber beim Anfang an. Zu erwähnen ist auch, dass es an diesem Tag weit über 30 Grad warm wurde. Da bekam man schon Mitleid mit so manchem Cosplayer, der in einem Anzug oder in einer Rüstung steckte oder sonstige aufwendige Kostüme trug.

Als wir im Nordwestzentrum ankamen, konnten wir leicht den Cosplayern folgen, die ihren Weg zur eigentlichen Location gesucht haben und erreichten den Saalbau. Dort warteten alle schon geduldig auf das Eröffnen der Hallen, doch bevor die Besucher hereingelassen wurden, wurden sie von einem Darth Vader und Konsorten begrüßt, die in einer Limousine vor fuhren. Danach folgte eine offizielle Begrüßung und die Halle wurde eröffnet. An einem gigantischen Cupcake-„Kuchen“ durfte sich jeder Besucher erfreuen und sich einen genehmigen.

Vorneweg etwas, was uns immer wieder sehr positiv am CosDay² auffällt: Der Einbezug der Öffentlichkeit. Verstreut im gesamten Nordwestzentrum gibt es Teilbereiche zu finden, etwa Fanstände und Aussteller, eine kleine Bühne, einen Star Wars Bereich sowie kleine Ausstellungen (um ein Beispiel zu nennen: Sailor Moon) und so können sich auch die alltäglichen Besucher des Nordwestzentrums über die Szene informieren und erleben sogar ein wenig den Flair mit. Ob das jedem gefällt sei dahin gestellt, aber man kann es ohnehin nicht jedem Recht machen. Uns gefällt es sehr gut!

Ganz in der Nähe des Saalbau befand sich die schon bereits erwähnte FanWork-Meile. Im Gegensatz zum letzten Jahr wurde diese näher an den eigentlichen Veranstaltungsort verlegt. Dies war im vergangenen Jahr ein Kritikpunkt, der immer wieder laut wurde. Die Fanstände seien „zu weit vom Hauptgeschehen weg“. Da der Bereich aber trotzdem noch im Einkaufszentrum lag, konnten sich auch Besucher und Stadtbummler, die sonst nichts mit der Materie zu tun haben, die Stände anschauen. Es gab Zeichnungen und selbst hergestellten Schmuck zu bestaunen und erwerben.

 

 

Am anderen Ende des Shopping-Zentrum befand sich die CosDay² Ausstellung. In großen Schaukästen wurden den Unwissenden und Interessierten das Thema Cosplay, Manga und Anime näher gebracht. Ob Sailor Moon, Rüstungsbau, Figuren und vieles mehr – in den Schaukästen wurde alles liebevoll präsentiert und mit kurzen Texten erklärt.

 

 

Ebenfalls Themenschwerpunkt in diesem Jahr war Star Wars. So stand im Einkaufszentrum ein 1:2 Replik von Lord Vaders „tie-advanced X1“ aus Star Wars Episode IV. Dafür war das Team von Project X1 vor Ort.
Leider etwas versteckt war die Basis der 501st. German Garrison und Mandalorianische Beskarschmiede.

 

 

Vor dem örtlichen Media Markt fanden Besucher das Nintendo GameCenter. Dort waren einige Nintendo 3DS, 2DS und Wii U aufgestellt. Neben schon längst veröffentlichten Titeln wie Pokemon X/Y, Bravely Default und Super Mario 3D World, stand auch das neue Mario Kart 8 zum antesten bereit.

 

 

Die negative Seite und der größte Kritikpunkt ist von unserer Seite aus die Nutzung des Saalbaus. Die Gänge sind generell viel zu eng für die Besuchermassen, die Räume zu klein und nicht optimal genutzt. Wohl fühlt man sich in den Räumen definitiv nicht, wenn man eng an fremde Personen geschmiegt vom einen zum nächsten Punkt gelangen möchte.

Neben den Händlerbereichen auf allen Etagen des Gebäudes gab es auch einen Gamesroom mit vielen Spielen und einem themenbezogenen Händler, sowie einem Raum für Karaoke. Auch diese beiden Bereiche waren den ganzen Tag über sehr gut besucht.

 

 

Natürlich wollten wir uns auch den ein oder anderen Programmpunkt nicht entgehen lassen.
Über das EuroCosplay berichteten wir bereits an anderer Stelle.

Darauf folgten Taiko Trommler, die wir uns allerdings nicht angesehen haben, zur Schaugruppe waren wir allerdings wieder im großen Saal. Dieser war übrigens der einzige Ort, der klimatisiert war. Das sorgte für ein bisschen Abkühlung an diesem heißen Sommertag und obwohl er stets so gut wie voll besetzt war, war die Atmosphäre sehr angenehm.
spielten ein Stück aus der Serie Pretty Cure und wie es bei Magical Girl Serien üblich ist, gab es viel Drama, Drama und noch mehr Drama, außerdem viel zu essen. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, zuzuschauen.

 

 

Da wir nur samstags vor Ort waren, konnten wir uns die guten Programmpunkte am Sonntag leider nicht anschauen, die da wären: Die Showgruppen Gekijo, GenesiS, Serenata und einen Vorentscheid der DCM.

Wir gratulieren dennoch den Gewinnern des DCM Vorentscheids:

  • Platz 1: Anna S. und Britta L. als Alibaba Saluja und Aladin (Magi – The Labyrinth of Magic)
  • Platz 2: Jennifer K. und Sarah O. als Nana Komatsu und Nobuo Terashima (Nana)
  • Platz 3: Melinda N. und Dorothea K. als Otani Atsushi und Koizumi Risa (Lovely Complex)

 

Neben den Acts auf den Bühnen gab es natürlich auch allerlei Workshops, die besucht werden konnten. Eine kleine Auswahl von diesen waren: Showfight-Workshop von Defcon Unlimited, Waffen und Rüstungsbau, Vorträge zu verschiedenen Dingen (z.B. eine Japanreise), Zeichen-Workshops, die bekannten Foto-Workshops und ein Japanisch-Workshop.

Musikalische Ehrengäste gab es natürlich auch. So waren The Asterplace wiederholt mit einem Melodic-Core und Anime-Rock Konzert zu sehen. Die Sängerin Origa war zum ersten mal auf einer deutschen Convention und gab ihr Debüt. Bekannt ist Origa unter anderem durch ihre Arbeit am Soundtrack von Final Fantasy XIII-2 und den Openings zu Ghost in the Shell: Stand Alone Complex.

 

 

Webseite zur Convention: cosday.de