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12.01.2015 19:00 | von Lamy

 

 

Nachdem der Release von Ubisoft öfter verschoben wurde, ist seit dem 05. Dezember 2014 das Open World Rennspiel im Handel erhältlich. Das Spiel ist für den PC, die PlayStation 4 sowie für die beiden Microsoft Konsolen Xbox 360 und Xbox One zu haben.
Da ich mir die PlayStation 4 Version zugelegt habe, gehe ich in diesem Review auch vermehrt darauf ein.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Rennspielen kann man The Crew nur online spielen. Ist also das PlayStation Network (wie über Weihnachten) nicht erreichbar oder sind die Server von Ubisoft offline, kann man The Crew nicht spielen. Das wird auch von einigen bemängelt, andererseits wurde The Crew von Anfang an als MMO-Spiel angekündigt. MMORPG-Spieler werden es aber kennen und wissen wie ärgerlich es ist, wenn die Server nicht erreichbar sind.

Gehen wir jedoch davon aus das alles läuft und man das Spiel starten kann, wird man zu Beginn direkt durch einen Prolog geführt. The Crew bietet eine kleine Story, die aber nicht groß überzeugt. Vielmehr erinnert die Story an die The Fast and Furious Filme – man spielt die Rolle des Protagonisten Alex Taylor, der zu Unrecht, wegen Mordes angeklagt und verurteilt, sein Dasein im Gefängnis fristet. Die FBI-Agentin Zoe befreit ihn aus dem Gefängnis; natürlich nicht ohne eine Gegenleistung. Alex kommt nur aus dem Knast, wenn er Zoe hilft den Korrupten FBI Special Agent Coburn und den obersten Boss des 5-10 Motor Club, Shiv, zu überführen. Dafür muss Alex selbst zum obersten Boss werden um in die Nähe von Shiv zu kommen. Warum und wieso verrate ich nun nicht, da ich euch nicht spoilern möchte. Die Story zieht sich über die komplette Karte. Man wird von Stadt zu Stadt geführt und muss einige Hauptmissionen erfüllen.

 

 

Die Karte
Kommen wir zur Karte. Gespielt wird in Amerika – aufgeteilt in fünf Bereiche: Westküste, Mountain States, Mittlerer Westen, Ostküste und Südstaaten. Am Anfang ist die Karte mit Pixeln verdeckt. Fährt oder reist man durch das Land, deckt sich auch die Karte auf. Entweder man fährt mit dem eigenen Wagen umher oder benutzt gegen ein paar Bucks (Ingame-Währung) den Zug oder ein Flugzeug um zu anderen Orten zu gelangen. Es ist aber auch möglich sich via „Blitzreise“ zum Wunschgebiet zu teleportieren, wenn der Bereich bereits aufgedeckt wurde. Die Karte ist verdammt groß! Es dauert gut eine Stunde – je nach Fahrzeug – um von der Westküste zur Ostküste zu gelangen.

 

 

 

Fahrzeuge aufmotzen
Zu Beginn steht dem Spieler ein Auto zu Verfügung, welches man von Zoe bekommt. Weitere lassen sich in den 5 Gebieten bei einem Autohändler kaufen und werden in der Serienversion ausgeliefert. Um nun die Fahrzeuge aufzuwerten bedarf es einiger Voraussetzungen. Es gibt sogenannte Fahrzeugkits, mit denen die Fahrzeuge speziell ausgerüstet werden: STrasse, GElände, PErformace, RAllye und REnnen. Nicht jedes Fahrzeug, welches gekauft werden kann, kann mit jedem Fahrzeugkit ausgestattet werden. In der Übersicht im Hauptquartier steht jedoch genau welches Kit auf welches Fahrzeug passt. Aber auch nicht jedes Fahrzeugkit ist gleich von Beginn an verfügbar. Im Spiel bekommt man bei verschiedenen Aktionen auch Erfahrungspunkte. Dadurch steigt der Spieler in der Stufe. Bei Stufe 10 wird das Kit für Gelände freigeschaltet, bei 20 für Performance, bei 30 für Rallye und ab 40 für Rennen. Die Obergrenze ist Stufe 50.

 

 

Möchte man also seinen Mercedes Benz SLS AMG GT3 in Rennaustattung, benötigt man Stufe 40 um beim Fahrzeugtuner für Rennwagen das Kit in das Fahrzeug zu verbauen. Positiv ist, dass man nur ein Grundfahrzeug kaufen muss, aber verschiedene Kits ausrüsten kann. Man muss also nicht zwei mal das gleiche Fahrzeug kaufen, um zwei verschiedene Kits anwenden zu können.

Ist das gewünschte Fahrzeugkit ausgerüstet geht das muntere Tunen los. Farbe, Innenausstattung, Aufkleber, Front- und Heckschürze, Motorhaube, Heckflügel, Felgen,… Alles lässt sich individuell gestalten. Leider sind Kotflügel aktuell nur bei einem Fahrzeug austauschbar. Ich kann jedenfalls betonen, dass ich in über 100 Stunden Spielzeit noch kein identisch getuntes Fahrzeug gefunden habe.

 

 

 

Aber wie kann der Spieler nun seinen Wagen genau verbessern? Überall auf der Karte gibt es sogenannte Tests. In diesen muss eine bestimmte Aufgabe erfüllt werden, die da wären: Springen, Slalom, Flucht, Beute, Ideallinie, Tempo oder auch Klettern. Ich denke das meiste ist selbsterklärend. Je nachdem wie gut man den Test absolviert hat, gibt es neben Bucks und Erfahrungspunkten (nur bis Stufe 50) auch Fahrzeugteile. Diese sind ebenfalls in Stufen unterteilt: Bronze, Silber und Gold. Eine Besonderheit gibt es allerdings noch wenn der Spieler Stufe 50 erreicht hat – Platinteile. Somit können auch Fahrzeugteile bis Stufe 50 gewonnen werden. Da 50 das Maximum ist, versucht man natürlich diese auch zu erreichen. Das kann sehr zeit- und nervenaufreibend sein. Am besten eignen sich dazu Sprungtests. Wenn ein Fahrzeug bereits einen hohen Wert erreicht hat, ist das Absolvieren der Tests in der Stufe Platin kein Problem, jedoch wird das Fahrzeugteil in seiner Stufe per Zufall generiert. So kann es schon mal vorkommen, dass man den Test 50x absolvieren muss bis das gewünschte 50er Teil abgeworfen wird. Neben den Tests gibt es die Fahrzeugteile auch bei Abschluss von Storymissionen, aber um ein Fahrzeug aufzuwerten empfiehlt es sich natürlich die Sprungtests zu absolvieren. Der maximale Fahrzeugwert beträgt im Übrigen 1299.

 

 

Die Teile unterscheiden sich auch nicht nur durch die Stufe, sondern auch durch ihren Bonus, den sie hergeben. Dabei hat sich schon herausgestellt, dass am beliebtesten Tempobonus und Gripbonus sind, gefolgt von Beschleunigungsbonus. Der unbeliebteste Bonus ist der Bremsbonus – und ihr dürft raten welches Teil gefühlt am häufigsten kommt. Unter den Spielern wird hier schon von einer gezogenen Niete gesprochen wenn man ein 50er Teil mit Bremsbonus erhält.

Wenn der Spieler nun das gewünschte Teil erhalten hat, gibt es die Möglichkeit es direkt einzubauen oder in das Hauptquartier zu schieben. Hat man das Teil bereits, wird der Wert in Bucks umgerechnet, was aber nur ein wirklich kleiner Betrag ist. Ein Fahrzeugteil, das bereits für eine Klasse gewonnen wurde, kann beim entsprechenden Tuner für andere Fahrzeuge immer wieder gekauft werden. Somit muss man nicht für jedes einzelne Fahrzeug immer und immer wieder auf Teilejagd gehen. Man sollte aber auch wissen, dass, wenn man ein Teil für ein Rennwagen gewonnen hat, dieses nicht zum Beispiel in ein Geländewagen verbauen kann.

 

 

 
PvP und Fraktionsmissionen
Hat man die kurze Story hinter sich gebracht und seine Lieblingsfahrzeuge auf die Höchststufe mit Hilfe der besten Platinteile getunt gibt es offensichtlich nichts mehr zu tun, oder etwa doch? Ab Stufe 10 kann der Spieler an PvP Events teilnehmen. PvP steht für „Player versus Player“ – Spieler gegen Spieler. Das gestaltet sich öfter als schwierig, da man sich erst in eine Lobby einschreiben muss: PvP-Punkt auf der Karte anwählen oder hinfahren, entweder öffentlich oder privat einstellen und dann heisst es: Warten. Bei einem PvP Event müssen sich erst mal vier Spieler finden. Das dauert mal lang, mal weniger lang- eine Uhr läuft oben Rechts am Bildschirm munter mit.

Eine Lobby kann bis zu acht Fahrer beinhalten. Ist man erst mal in einer Lobby und die Teilnehmerzahl fällt auf drei oder gar zwei Spieler, passiert nichts – man kann trotzdem gegeneinander fahren, obwohl keine ursprünglich geforderten vier Spieler vorhanden sind. Erst wenn man alleine in der Lobby verbleibt wird diese aufgelöst und man muss eine neue suchen. Während eine Lobby besteht, kann aber auch jederzeit ein neuer Spieler hinzukommen. Schade ist, dass hierbei keine feste Lobby entsteht und man Freunde nicht nachträglich in diese einladen kann um eventuell Rennen untereinander auszutragen. Ist man jedoch in einer Crew, werden vor Betreten der PvP-Lobby die anderen Crew-Mitglieder gefragt, ob sie dem zustimmen. Stimmen alle anderen zu, so spielt die komplette Crew in einer PvP-Lobby.
Die PVP Lobbys unterscheiden sich von Region zu Region – was eigentlich logisch ist. So fährt man in der Ostküste vorgegebene Strecken aus der Region. Es gibt entweder Sprint von A nach B oder Rundkurs-Rennen in den einzelnen Fahrzeugklassen.

Nachdem man ein Rennen mehr oder weniger gut abgeschlossen hat, gibt es Punkte von 10 (erster Platz) bis 1 (letzter Platz), Bucks und sogenannte AP (Ansehenspunkte). Zu den AP kommen wir später. Nach jedem Rennen werden alle Spieler wieder in die Lobby geführt. Eine Rangliste entscheidet die lobbyinterne Platzierung in der Tabelle. Der Spieler mit den meisten Punkten entscheidet welche Strecke als nächstes gefahren werden soll, kann auswählen ob Zusammenstöße der Spieler untereinander möglich sind und ob auf der Strecke Verkehr herrschen soll. Auch hier gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Während die einen die Zusammenstöße und den Verkehr immer abschalten – da es sich ja um das reine Fahrkönnen drehen soll, finden andere gerade die Herausforderung positiv. Natürlich hat alles Vor- und Nachteile. Nachteil sind zum Beispiel die Spieler, die jemanden mit Absicht von der Strecke werfen um die anderen zu ärgern oder weil sie anders nicht gewinnen können.
Die maximale Punktzahl in der Lobby beträgt 50 und reguliert sich nach einer Weile. Das bedeutet: Auch wenn ein Spieler ständig gewinnt, wird er nicht auf den maximalen 50 Punkten sitzen bleiben. Nach jeder Runde verlieren die Spieler auch wieder Punkte. Ich für meinen Teil hätte mir gewünscht, dass nicht immer der Spieler mit den meisten Lobby-Punkten die nächste Strecke auswählt, sondern das abwechselnd jeder in der Lobby auswählen darf. So kam es auch bei mir schon mal vor, dass der Spieler an der Spitze immer und immer wieder die gleiche Strecke wählte, weil er auf dieser besonders gut war. Das kann auf Dauer etwas langweilig werden.

Kommen wir nun zu den Ansehenspunkten, kurz AP. Nach jedem Rennen bekommt man diese Punkte. Bevor ich auf den Nutzen der AP eingehe, muss ich erst etwas ausholen. Es gibt fünf verschiedene Fraktionen: Wolves, Eagles, Crocodiles, Snakes und Bears. Innerhalb dieser Fraktionen gibt es die Ränge Anfänger, Gangsta, Rowdy, Lieutenant, Streetboss, Unterboss und Boss. Mit den gewonnenen AP steigt man innerhalb seiner Fraktion im Rang auf. Je höher der Rang, um so mehr „Tagesgehalt“ bekommt man. Dieses Gehalt wird täglich beim Einloggen ausgeschüttet, ist aber auch nicht die Welt. Wie schnell man im Rang aufsteigt hängt von der jeweiligen Spieleranzahl in einer Fraktion und dessen Punktejagd ab. Zudem ist das auch von Region zu Region unterschiedlich.
Der Spieler kann auf der Karte sogenannte Fraktionsmissionen spielen, um Bucks und AP zu sammeln. Das sind Rennen oder Aufgaben, die in wenigen Minuten erfüllt werden können oder schon mal bis zu vier Stunden Spielzeit benötigen. Eine Anmerkung meinerseits: Ich habe die Fraktionsmission „Sehenswürdigkeitentour“ gespielt. Das Rennen hat am Ende 211 Minuten gedauert – also 3 1/2 Stunden!
Ausserdem können über die Karte befreundete Spieler ebenfalls auf eine Fraktionsmission geschickt werden. Das geschieht aber virtuell, keine Sorge, es muss keiner eurer Freunde die Missionen erledigen. Auch hierbei bekommt ihr dann Bucks und AP – im besten Fall 16.000 Bucks und 150 AP pro Mission, was relativ viel ist. Man kann bis zu 10 „virtuelle“ Fraktionsmissionen gleichzeitig laufen lassen, nach drei Stunden hat man somit 160.000 Bucks und 1.500 AP gesammelt – ohne selbst gefahren zu sein.

 

 

Prämienpunkte
Story, Aufwerten und PvP – ist das alles? Nein, noch immer nicht! Es gibt im Spiel ein eigenes Achievement-System, das durch Erlangen sogenannter Prämienpunkte, kurz PP, abgearbeitet wird. Es können insgesamt 15.917 PP gesammelt werden. Durch das Erreichen einer bestimmten Menge an PP wird auch ein Bonus für das Tagesgehalt bestimmt.
Der Spieler kann durch viele verschiedene Aufgaben PP gewinnen: Fahrzeuge besitzen, eine Strecke von A über B nach C abfahren, PvP Events spielen, Sehenswürdigkeiten erkunden und vieles vieles mehr. Es würde den Rahmen sprengen würde ich alles einzeln auflisten. Wenn man also vor hat alle Prämienpunkte freizuspielen, ist man noch sehr lange beschäftigt.

 

 

 

The Crew
Auch wenn es ein Onlinespiel ist, kann man im Grunde bis hierher alles alleine spielen. Doch zusammen macht es mehr Spaß. Entweder man wird in eine Crew eingeladen oder lädt selbst ein. Eine Crew kann aus bis zu vier Spielern bestehen. Zusammen lassen sich Storymissionen, Fraktionsmissionen oder auch PvP Events spielen. Tests natürlich nicht. Die Missionen werden zwar durch mehrere Spieler etwas schwieriger, aber am Ende ist es doch leichter, da man zusammen das Ziel schneller erreicht.
Zum Vergleich: Es gibt Missionen, in denen man eine Anzahl von Kisten umfahren muss. Spielt man alleine, so sind es 80 Kisten, die man in einer vorgegebenen Zeit umfahren muss. Bei zwei Spielern sind es schon 140 Kisten.
Schön ist es auch, dass man sich dadurch bei Storymissionen gegenseitig helfen kann. So muss nur einer der Spieler als erstes ins Ziel kommen, damit die Mission erfolgreich abgeschlossen wird.
Hat man aber gar keine Crew um bei den Missionen zusammen eine Aufgabe zu erledigen, gibt es beim Starten der Mission eine Funktion, die umliegenden Spielern vorschlägt die gewählte Mission mitzuspielen.
Zudem muss man, um manche Prämienpunkte zu erhalten, diverse Aufträge in einer Crew abschliessen.

 

 

 
Bugs und andere Probleme
Im Vorfeld wurde schon das schlimmste befürchtet, aber ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Die nun von mir beschriebenen Bugs beziehen sich auf die PlayStation 4 Version. Wie anfangs schon erwähnt habe ich nur diese gespielt.

Vor dem Release gab es ja diverse Aktionen um PSN-Codes zu ergattern – manche beinhalten Fahrzeuge oder auch Tuningteile. So zum Beispiel die Golden-Plates Aktion. Leider ist es bis heute (Stand 12.01.2015) nicht möglich die Codes einzulösen. Weder die Golden-Plates-Codes, noch den Amazon-Vorbesteller Code oder auch den Code aus der Limited Edition.
Jedoch sollen sich, wenn man sich den Season-Pass kauft, diese Inhalte nachträglich freischalten. Die Frage ist nur ob man gewillt ist noch mal Geld auszugeben um seine anderen Inhalte doch noch zu bekommen.

Als nächstes ist auch zu bemängeln, dass es öfter mit dem Crewbeitritt hakt. Wird man eingeladen und nimmt diese Einladung an, so sieht man häufiger die Meldung „Du konntest der Crew nicht beitreten“. Oft reicht für den erfolgreichen Beitriit ein Wechsel über das Menü zum Hauptquartier und wieder zurück. Klappt das auch nicht, muss man das Spiel komplett beenden und wieder neu starten. Es scheint daher damit zusammen zu hängen, dass Spiel und Server nicht immer ganz synchron laufen.

Auch gibt es noch Probleme mit den Prämienpunkten. So werden manche Aufgaben, egal ob erfüllt oder gerade in Bearbeitung, nach dem Beenden des Spiels wieder zurückgesetzt. Das ist natürlich auch ärgerlich, weil die Punkte sich vom Gesamtergebnis wieder abziehen. In diesem Zusammenhang gibt es auch einen Bug was die Trophäen angeht. Um eine Aufgabe bei den Prämienpunkten abzuschliessen und somit eine Trophäe im PSN zu erhalten, muss man mit einem einzigen Fahrzeug 8.047 km fahren. Da der Kilometerzähler nach jedem Beenden des Spiels wieder zurückgesetzt wird bzw. sich nicht addiert, kommt man derzeit nur an 8.047 gefahrene Kilometer, wenn man dies am Stück macht. Es gibt schon Spieler, die 24-30 Stunden am Stück gefahren sind, um diese Trophäe doch noch zu erhalten.

Fehler gibt es wohl in jedem Spiel und es war abzusehen, dass auch ein Onlinegame von Fehlern nicht verschont bleibt. Ubisoft kündigte aber bereits Patches an, um diese Fehler zu beheben. Warten wir gespannt wann diese kommen.

 

 

Fazit
Abgesehen von den kleinen Fehlern, die ich am Ende erwähnt habe, ist The Crew ein echt klasse Action-Racing Game. Die Grafik ist vielleicht noch kein Next-Gen Niveau, aber auch nicht schlecht – es gibt viele Details zu entdecken. Ob Sternschnuppen in der Nacht, ein Einhorn im Wald oder das Eigenleben der Bevölkerung. Überall bewegt sich etwas und wuselt umher; dadurch wirkt die Welt in The Crew recht lebendig.
Die Möglichkeiten durch das Gestalten der einzelnen Fahrzeuge ist fast grenzenlos, da fast alle sichtbaren Teile veränderbar sind. Unzählige Farben stehen zum Lackieren bereit – auch Zweifarben-Lackierungen. Wer etwas Geld investiert kann sich auch durch den Season-Pass auf weitere Fahrzeuge freuen, denn es soll immer wieder mal etwas neues geben. Wer also auf tunen und schnelles fahren steht oder einfach nur rumcruisen möchte, für den ist The Crew wirklich zu empfehlen. Natürlich muss man sich aber vor Augen halten, das man das Spiel nur spielen kann, wenn die Server online sind.