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22.02.2017 16:00 | von Lamy

 

Wenn die Protagonisten von Persona 5 schlafen gehen, träumen sie nicht unbedingt wie typische japanische Schüler. Sie landen an einem Ort der zwischen Traum und Realität, Verstand und Materie liegt. Ein Ort den das Schicksal wie ein Gefängnis gestaltet hat. Ein Ort der einen mit Macht belohnt wenn man Opfer bringt, begleitet von einem bekannten Gesicht. Seid bereit und heißt Igor einmal mehr willkommen, denn der Velvet Room ist zurück!

 

 

Wem dieser besondere Raum nicht bekannt ist, bekommt nun eine kleine Einführung. Im Velvet Room kann man mit den Personas „experimentieren“. Gefangene Personas lassen sich dort upgraden, in Gegenstände verwandeln oder fusionieren.

Die Fusion erlaubt es dem Spieler Personas miteinander zu verbinden um darauf ein stärkeres Wesen zu schaffen. Es gibt drei Wege eine Fusion in die Wege zu leiten. Entweder eine einfache Fusion zwischen zwei oder eine erweiterte mit drei oder noch mehr Mitstreitern. Bei einer Verbindung werden die Personas mittels Guillotine hingerichtet um die erwähnte Fusion bewerkstelligen zu können.

Die letzte Variante ist die sogenannte Netzwerk-Fusion. Hierbei wird die eigene Persona mit einer weiterem eines anderen Spielers online verbunden. Abgesehen vom Köpfen der Personas bietet der Velvet Room jedoch noch weitere Möglichkeiten sich und seine Mitstreiter auf das Abenteuer vorzubereiten.

Persona können verstärkt werden indem man ein weiteres opfert und an dieses anbringt. Ansonsten können Personas in „Lockdown“ gesetzt werden um ihnen beizubringen weniger Schaden aufgrund ihrer Schwächen zu erleiden oder sie mittels Elektrischem Stuhl in nützliche Gegenstände zu verwandeln. Spieler können die Personas auch registrieren und über das Handbuch beschwören.

Auch wenn der Velvet Room wie ein Gefängnis aussieht, ist dieser ein wichtiger Ort um sich auf Kämpfe vorzubereiten. Der Ort kann tagsüber und nachts sowie in den Palästen durch spezielle Portale betreten werden.

 

Persona 5 handelt von den inneren und äußeren Konflikten einer Gruppe Teenager, die ein Doppelleben führen. Sie führen das normale Leben eines Schülers in Tokio – den Unterricht besuchen, Freizeitaktivitäten unternehmen und Nebenjobs ausüben. Aber darüber hinaus erleben sie fantastische Abenteuer, indem sie mit übernatürlichen Kräften in die Herzen der Menschen dringen. Diese Kraft geht von der Persona aus, dem Konzept des „Selbst“ nach Carl Gustav Jung. Die Helden des Spiels erkennen, dass die Gesellschaft die Menschen dazu zwingt, Masken zu tragen, um ihre inneren Verletzlichkeiten zu verstecken. Nur indem sie den Menschen buchstäblich die Masken entreißen und sie mit ihrem inneren Selbst konfrontieren, können die Helden ihre inneren Kräfte wecken und sie dazu nutzen, jenen beizustehen, die ihre Hilfe brauchen. Letztlich verfolgen die Phantomdiebe das Ziel, die alltägliche Welt ihren Vorstellungen anzupassen und die Masken der modernen Gesellschaft zu durchblicken.

Persona 5 wird am 4. April 2017 in Amerika und Europa für die PlayStation 4 und Playstation 3 veröffentlicht.