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31.05.2017 16:00 | von Toto

 


 

Am 06. und 07. Mai 2017 fand in Ludwigshafen zum zwölften Mal die Hanami statt. Wie auch in den letzten Jahren möchten wir euch gerne von der kleinen Convention berichten.

Wer das Motto nicht kennt, wird es wahrlich vor Augen haben, sobald er die Location der Convention erkennt: „Con meets Festival“. Denn rund um den Vorplatz des Pfalzbaus reihen sich weiße Pavillons dicht an dicht, in denen die Händler ihr Merchandise anbieten und Essen und Getränke verkauft werden. Damit sich die hungrigen und müden Besucher nicht die Beine in den Bauch stehen, sind einige Tische und Bänke im Außengelände aufgestellt – Das macht das gemeinsame Essen direkt viel gemütlicher. Das schöne am Vorplatz und besonders lukrativ für Händler ist, dass auch Interessierte ohne Eintrittskarte den Bereich betreten können. Gleichzeitig kann das allerdings störend werden, wenn nachmittags Szenefremde die Location betreten und mit beleidigenden Kommentaren die Besucher der Convention nerven. Tatsächlich haben wir das in diesem Jahr weniger mitbekommen als im Jahr davor. Vielleicht gewöhnen sich die Einwohner der Region ja so langsam an das doch sehr bunte Treiben.

Begeben wir uns aber nun in das Gebäude – vorbei am Ticketverkauf und den Einlasskontrollen. Die Einteilung bleibt sich wie in den letzten Jahren weitestgehend treu. Im Erdgeschoss kommt der Besucher erst an weiteren Händlern vorbei und entscheidet sich am anderen Ende entweder im Erdgeschoss zu bleiben oder in den ersten Stock zu gehen. Im Erdgeschoss befinden sich der Gamesroom, Bring & Buy, Karaoke sowie die Workshopräume 1 und 2. Auch das Con-Büro für Anliegen der Besucher ist dort zu finden. Es ist also kaum wunderlich, dass sich gerade im Erdgeschoss die meisten Besucher tummelten und neben interessanten Informationen in den Panels und Workshops noch ein bisschen Geld bei den Verkaufsständen lassen konnten. Der Bring und Buy war in diesem Jahr offener gestaltet – Das ist uns direkt aufgefallen und es hat der ganzen Raumgestaltung mehr Helligkeit und Freundlichkeit vermittelt.

 


 

Im ersten Stock war ebenfalls alles beim Alten: der große Saal mit den Programmpunkten, Fanworkstände, das Maid-Cafe, Zugang zum Konzertsaal und auch das Catering der Location. Aber auch ein weiterer Workshopraum und Fanstände sind hier zu finden. Leider haben wir es in diesem Jahr schon wieder nicht geschafft, das Maid-Café zu besuchen – Zu lang war stets der Besucher-Andrang. Die Location des Cafés ist tatsächlich aber auch eine sehr schöne, wo sich das Warten sicherlich lohnt. Nur leider nicht dann, wenn man noch die anderen Sehenswürdigkeiten der Con entdecken möchte. Direkt gegenüber des Maid-Cafés befanden sich noch weitere Fanworkstände, aber auch Aussteller, die beispielsweise eigene Bücher präsentierten sowie das Team von Sailor Moon German, die uns wunderschöne Erinnerungen auf der Hanami schenkten. Dazu aber später mehr. Hektik bricht auf einer der kleineren Cons sicherlich nicht aus – Es braucht nicht viel Zeit, bis man sich einen Überblick verschafft hat – Und dann hilft ein Blick ins Programmheft um den weiteren Contag zu planen. Aufgefallen ist uns dabei: Neben dem Vorentscheid der Deutschen Cosplay-Meisterschaft gab es überhaupt keinen weiteren Cosplay-Wettbewerb.

Dafür wurden wir Teil eines wunderschönen Programms von Sailor Moon German, die gemeinsam mit den Besuchern das 25-jährige Jubiläum von Sailor Moon feierten. Besonders die ältere Generation der Besucher konnte in Erinnerung schwelgen, als das Team verschiedene Szenen der Originalserie zeigten – In deutscher Synchronisation, die sofort das Herz höher schlagen lies. Untermalt wurden die einzelnen Sequenzen durch Lieder, die das Team selbst sang oder durch Anekdoten, die mal mehr oder weniger spontan den beiden Katzen Artemis und Luna entlockt wurden. Obwohl dieser Programmpunkt wirklich nicht kurz war, war er leider viel zu schnell vorbei – Gemeinsam mit einem ganzen Publikum in Erinnerung schwelgen und hier und da geflüsterte Kommentare aus der Kindheit zu hören, als die Serie noch im Fernseher lief hatte schon etwas wirklich schönes. Danke dafür.

 


 

Eigentlich wollten wir uns außerdem die Showgruppe K!seki anschauen, da wir ganz gespannt auf deren neues Stück waren. Da wir allerdings fünf Minuten nach Beginn ankamen, wollte uns eine der Helferinnen nicht mehr in den Saal lassen, aus Anweisung des Teams des Pfalzbaus. Die Erklärung lautete, es würde die Showgruppe mehr stören als freuen, wenn während der Auftritte noch weitere Besucher Platz nehmen und zuschauen würden. Für uns war das völlig unverständlich und scheinbar für einige andere auch, denn ca. 20 Minuten später sagte uns die selbe Helferin, dass diese Regel jetzt wieder gelockert wurde und Besucher auch während laufender Programmpunkte den Saal betreten dürften. Allerdings wollten wir den Auftritt von Beginn sehen und nicht einfach in der Mitte dazustoßen. Deswegen entschieden wir uns, K!seki auf einer anderen Convention zu besuchen. Wir hoffen sehr, dass diese Sitte, Besucher nicht mehr in einen Saal zu lassen, nicht um sich greift. Das wäre auf vielen Ebenen schade.

Geballte Showgruppen-Power gab es am Sonntag. Da traten nämlich neben Ongaku no Kara noch Gekijou, Mitsuki und DASH auf. Ein Highlight ist allerdings immer der Vorentscheid der Deutschen Cosplay-Meisterschaft – Vor allen Dingen dann, wenn es sonst keinen Cosplay-Wettbewerb gibt.

 

Wir gratulieren an dieser Stelle ganz herzlich den Gewinnern des Vorentscheides! Da die DCM in diesem Jahr wieder ein Paar-Wettbewerb ist, werden die Auftritte allesamt natürlich auch zu zweit aufgeführt. Teilgenommen haben acht Teams. Von diesen acht, konnten sich zwei Teams für das Finale qualifizieren.

1. Platz: Dora V. und Gabor V. als Sissi und Franz Joseph (Elisabeth / Sissi)
2. Platz: Martha H. und Janine B. als Team Skull Rüpel Mädchen und Junge (Pokémon Sonne und Mond)

Der nächste Vorentscheid findet auf der Dokomi statt.

 

Der Gamesroom bot für die Besucher am gesamten Wochenende ebenso viel Spaß. Das Team von S*Vv*A*M*P organisierte auch diesmal wieder den gamesroom der Hanami, der von den Besuchern sehr gut besucht und genutzt wurde. Zum zocken standen beispielsweise Just Dance, The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Puyo Puyo Tetris, Mario Kart 8, Super Smash Bros. oder auch Attack on Titan bereit. Aber auch in Turnieren konnten sich die Besucher messen, zum Beispiel in Mario Kart 8 Deluxe, Super Smash Bros. oder auch in Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4.

 

 


 

In diesem Jahr wachsen die Conventions von uns von klein nach groß. Nach der Animuc folgte die Hanami, die dieser größentechnisch etwas überlegen ist und bald darauf kommt schon die Dokomi. Auf diese sind wir besonders gespannt, aber wir freuen uns auch schon auf das nächste Jahr, wenn die Hanami erneut stattfindet.