AnimagiC 2011: Unser Bericht

AnimagiC 2011: Unser Bericht

Vom 29.07.2011 bis zum 31.07.2011 fand in Bonn eine der größten Anime Conventions in Deutschland statt, die AnimagiC!

Dieses Jahr gab es verdammt viel neues für die Besucher zu entdecken und das meiste wurde mit großer Begeisterung entgegengenommen.
Erstmals in der Geschichte des Events, zierten Bauzäune, bedeckt mit Planen, das Außengelände. Bei so manchen kam gleich Festival-Stimmung auf und geschützt vor Betrunkenen, auf einer sauberen Wiese fühlten sich viele Besucher wohl. Außerdem konnte die AnimagiC diese Chance nutzen, dem Besucher auch auf dem Außengelände allerhand zu bieten.

 

So fuhr zum Beispiel Nintendo mit einem Bus vor (präsentiert wurden der Nintendo 3DS, diverse Nintendo DS Spiele sowie Dragon Quest VI und Dragon Quest IX!), ein XXL-Live Kicker, Caterer, die die Hungrigen mit Pizza, Pommes, Sushi oder Würstchen versorgten, sowie eine Außenbühne. Auf dieser konnten sich nicht nur zahlreiche Musikacts (wie zum Beispiel Foocha, Shizzura und Kogure) die Ehre geben, sondern auch ein Vorentscheid der bundesweit bekannten „Deutschen Cosplay Meisterschaft“ fand draußen statt.

(Kurze Erklärung: Bei der deutschen Cosplay Meisterschaft, kurz DCM, messen sich Cosplayer aus ganz Deutschland. Es gibt verschiedene Vorentscheide auf verschiedenen Conventions und die Gewinner dieser Events treten schließlich im großen Finale auf der Frankfurter Buchmesse gegeneinander an. Als Hauptpreis gibt es eine Reise nach Japan zu gewinnen!)

 

In der Halle selbst fuhren massenweise Händler und Aussteller auf, so zum Beispiel Manga Mafia,  Cosplay.de, Mycostumes, Egmont, Carlsen, Copic, Nintendo, Animax und viele andere. Sehr beliebt war, wie jedes Jahr, auch der riesige Bring & Buy Bereich, in dem man so einige Schnäppchen ergattern konnte. Selbstverständlich darf da auch Square Enix nicht fehlen!

 

In der großen Halle lief durchgehend Programm. So traten viele Showgruppen auf, wie zum Beispiel Yume (Sailor Moon Musical von Fans für Fans) und Daijoubu (Dragonball Showgruppe) diverse Cosplay-Wettbewerbe, Eden Films (bekannt durch Final Fantasy Real) aber auch extra aus Japan eingeflogene Hauptacts, wie Shanadoo.

 

Im Studio so wie in den Anime Kinos wurden massenweise aktuelle, wie auch ältere Anime gezeigt.  Für jeden Fan war so defintiv etwas dabei. Um ein paar Beispiele zu nennen: K-On!, Last Exile, Eden of the East, Maho Shojo Madoka Magica und Bleach.

 

Und wem trotz dem gewaltigen Angebot an Programmpunkten doch langweilig geworden ist, der hatte ja immer noch die Möglichkeit den Gamesroom zu besuchen und bei Gamesturnieren mitzumachen oder einfach nur mit Gleichgesinnten ein paar Spiele anzuzocken. Auch hier wurden viele Geschmäcker bedient mit unter anderem Dance Dance Revolution, Guitar Hero, Super Street Fighter IV, Tekken 6, Naruto und Super Smash Bros.

 

Selbstverständlich stehen im Zentrum der Fans nicht nur die japanischen Zeichentricks und Comics, nein. Auch die Videospiele aus Japan, vor allen Dingen die Rollenspiele, erfreuen sich einer großen Beliebtheit und so war auch Square Enix zum zweiten mal auf der AnimagiC vertreten!

 

Präsentiert wurde der Titel Final Fantasy XIII-2!

Im „Studio“ hatten die Fans jeden Tag die Chance, der Deutschlandpremiere beizuwohnen. Und wir waren natürlich auch dabei!

 

 

Final Fantasy XIII-2 Präsentation

 

Durch ein Portal, wie es sie auch schon in Teil XIII gab, reisen Serah und Noel zurück nach Cocoon, auf der Suche nach Lightning. Ihr treuer Begleiter ist ein Mogry, welcher in der Lage ist, Anomalien aufzuspüren und einen Weg hinein zu öffnen. Außerdem ist er als Serahs Begleiter ein wichtiger Partner, denn der Mogry verwandelt sich in ihre magische Armbrust und findet versteckte Geheimschätze.

Da sich viele Spieler über das lineare Spielverhältnis beschwerten, überlegte Square Enix, wie sie ihren Fans entgegen kommen könnten. Gelöst haben sie es, wie gewohnt, elegant.

Am oberen Rand gibt es wieder eine Karte, damit man sich leichter zurecht findet. Anstatt aber einem Zielpunkt, gibt es nun mehrere. Je nachdem für welchen Weg man sich entscheidet, liegt das Ziel an unterschiedlichen Orten. Bereits erkundete Gebiete sind auf der Karte hell markiert, noch unbekannte Areale mit einem dunkleren Grauton hinterlegt. So verliert man auch bei großflächigen Gebieten (wie zum Beispiel einer Stadt) niemals ganz den Überblick.

 

Einen fest vorgeschriebenen Spielverlauf gibt es nicht mehr. Geht es zum Beispiel darum, einen Bossgegner zu besiegen, so kann man selbst entscheiden, wie man vorgehen möchte. In dem gezeigten Spielinhalt hat man die Wahl, direkt in den Kampf zu ziehen oder erst zu versuchen, den Gegner zu schwächen. Und das bringt enorme Vorteile im Spiel.

Monster sind mittlerweile nicht mehr auf der Minimap zu sehen. Sie erscheinen plötzlich in einem gewissen Radius. So hat der Spieler in einer bestimmten Zeit noch immer die Chance zu fliehen, kann die Monster aber nicht mehr so weiträumig umlaufen, wie im Teil zuvor. So gibt es wieder Zufallskämpfe, in denen dennoch die Fluchtchance gewährleistet ist.

Ist ein Monster erschienen, so läuft eine Zeituhr ab. Greift man das Monster an, solange sich der Uhrzeiger noch im grünen Bereich befindet, kann man einen Präventivschlag landen. Im gelben Bereich beginnt der Kampf ohne Vor- oder Nachteile. Lässt man sich zu lange Zeit, dem Radius zu entfliehen, beginnt der Kampf von allein, auch ohne, dass die Monster einen direkt berühren.

 

Obwohl das Kampfsystem so bekannt scheint, gibt es einige Änderungen. Von den Paradigmen wollte man sich nicht trennen und so ist jeder Charakter in bestimmten Bereichen besser ausgebildet.

Während den Kämpfen wird es außerdem möglich sein, durch Drücken bestimmter Tasten, das Beste für sich herauszuholen. So hat man es selbst in der Hand, ob der Charakter einer mächtigen Attacke ausweicht oder ob er Schaden nimmt. Außerdem werden einige Special-Moves nur dann zum mächtigen Angriff, wenn man selbst schnell genug reagiert.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, zuvor besiegte Monster im Team aufzunehmen. Besiegt man zum Beispiel einen Behemoth (so wie im gezeigten Spielinhalt), wird man mit einem Behemoth-Kristall belohnt. Durch die Paradigma-Einstellungen wählt man schlussendlich das Monster aus, welches einen im Team unterstützt.
(der Flanbanero agiert zum Beispiel als zusätzlicher Verheerer, der Behemoth als Brecher, etc pp.)

Das Nichts im Inneren“, eine Anormalie, oder, wie der Mogry es nennt „ein Zeitlabyrinth“, wird ebenfalls des Öfteren euren Weg kreuzen. Wieso genau diese entstehen ist momentan noch nicht bekannt, nur, dass sie starke Gegner, wie zum Beispiel den von Menschen erschaffenen Atmos gefangen hielten.

Ziel allerdings ist es, diesem Riss von Raum und Zeit zu entkommen. Dafür muss man Rätsel lösen, den Weg finden und hierbei ist Vorsicht geboten. Denn ein Schritt nach vorn bedeutet gleichzeitig, dass man diesen nicht wieder zurück treten kann. Allerdings hat der Spieler immer die Möglichkeit, das Rätsel neu zu starten, ohne irgendwelche Strafen einzukassieren.

 

Wem diese Videopräsentation noch nicht genug war, hatte an allen drei Tagen die Möglichkeit genau dieses Kapitel live selbst anzutesten! Square Enix stellte dazu jeweils zwei Xbox360 und zwei Playstation 3 bereit. Die Vorfreude war den Besuchern wahrlich anzumerken, denn alle vier Spielstationen waren stets belegt.

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