Konsumenten wählen EA als ‚Amerika’s schlimmstes Unternehmen‘

Konsumenten wählen EA als ‚Amerika’s schlimmstes Unternehmen‘

 Das bei Electronic Arts in letzter Zeit nicht alles ganz rund läuft sollte jedem bekannt sein. Von den Problemen mit Sim City bis hin zu heftiger Kritik an ihrem Origin-Konzept scheint das Unternehmen fast nur noch auf Kontra zu stoßen

Nun jedoch machten sie es bis ins Vorfinale einer Umfrage-Reihe der Webseite consumerist.com, in welcher es darum geht, das schlimmste Unternehmen Amerika’s zu ‚küren‘. Erneut.
Schon letztes Jahr hatte EA es ziemlich weit in dieser Umfrage geschafft, dieses Jahr jedoch bleibt nur noch die Frage EA oder Ticketmaster, wer ist denn nun schlimmer.

Hauptgegenstand einiger Beschwerden ist unter Anderem der angebliche Online-Zwang bei Sim City, ebenfalls dass das Konzept von EA’s Origin, welches als Konkurrenzplattform gegenüber Steam gedacht war, keinen Platz hätte und Steam ohnehin nicht zu konkurrieren sei. Ein weiteres Vergehen EAs ist angeblich auch ihre Free-To-Play-Philosophie und  zu guter Letzt werden die ethnischen Optionen und Darstellungen des Publishers und Entwicklers stark angegriffen.

COO Peter Moore äußerte sich nun in Form eines offiziellen Blog-Posts über diese ‚Top Beschwerdegründe‘.
Moore ließ verlauten, das es doch offensichtlich sei, das bei Sim City keinerlei Online-Zwang herrsche, 45 Millionen angemeldete User würden zeigen und das Origin sehr wohl Erfolg haben könne und es als Steam-Alternative oder auch Konkurrenz funktioniere.
(Beinahe) unkommentiert ließ er jedoch Gegenstand mehrerer hunderttausender (!) Beschwerden bezüglich ethnischer Entscheidungen. So scheinen viele wohl ein Problem damit zu haben, das sich auf dem Cover des Games Madden NFL 13 ein dunkelhäutiger Spieler befindet.
Zwar gab es auf folgende Beschwerden hin schon ein Event in welchem die Problematik etwas entspannt werden sollte, doch es bleibt dabei: Spieler haben offensichtlich ebenfalls ein Problem damit, das man in einigen EA Spielen sogenannte ‚LGBT Characters‘ erstellen kann. LGBT steht für ‚Lesbian, Gay, Bi, Transgender‘, ein Begriff für homosexuelle Thematiken. Mit der Option homosexuelle Charaktere zu erstellen sind offenbar einige nicht zufrieden.

EA wird wohl weiterhin an diesem Gleichstellungskonzept festhalten und der Kritik daran stand halten, wie es allerdings mit dem Publisher insgesamt weiter geht ist fraglich.

2 Gedanken zu „Konsumenten wählen EA als ‚Amerika’s schlimmstes Unternehmen‘

  1. Also das mit dem LGBT finde ich eigentlich sehr gut. Muss ja keiner nutzen beim erstellen. Wie man sowas kritisieren und somit die Firma schlecht machen kann verstehe ich nicht.

    Ich bin ja auch ein großer Fan von Sim City, aber was ich alles nach dem Release im WWW, Facebook und Twitter gelesen habe, schreckt mich ab das Spiel zu kaufen.

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