Review: Fightback

Review: Fightback

Etwas ungewöhnlich diesen Namen und diese Plattform in einem Satz zu hören ist es allerdings, dennoch ist es geschehen; Ninja Theory entwickelten ein Mobile Game.
Genauer gesagt nicht nur irgendein Mobile Game, sondern, wenn man DmC dazu zählen möchte, schon das zweite Remake in ihrem Portfolio; Fightback.
Basierend auf einem Arcade-Beat ‘em Up-Hit der 80er Jahre bringen Publisher Chillingo und das Ninja Team die Action auf die Handy’s; Wir haben einen Blick darauf geworfen und berichten, was es so zu erleben gibt.

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Fightback
USK: 17
Plattformen: iOS
Publisher: Chillingo Ltd. (EA)
Entwickler: Ninja Theory
Erscheinungsdatum: 18.12.2013

Allgemeines

Im Mai wurde das Spiel angekündigt, dann war’s eine Zeit lang still, plötzlich hieß es dann „Leute, am Donnerstag kommt unser neues Spiel in den App Store“. Viel Marketing bekam Fightback tatsächlich nicht, jedoch schien dass auch keiner erwartet zu haben. Aufmerksamkeit erregt hat an sich schon der Name des Entwicklers, wo dieser doch sonst nur Konsolenspiele zum Vorschein brngt. Tatsächlich ist Fightback das erste Mobile Game der Briten und nach ihrem umstrittenen letzten Titel DmC: Devil May Cry doch etwas anders, wobei man den Action-Faktor der Ninjas auch bei Fightback nicht übersehen kann.

Vor dem offiziellen europäischen/nordamerikanischen/australischen Release am 18.12.2013 gab es das Spiel für Interessenten in Kanada schon zu begutachten, in Asien muss man noch gänzlich darauf verzichten. Dort erscheint das Game erst irgendwann 2014. Ob Android-Nutzer auch in den Genuss des Games kommen werden ist bislang noch fraglich.

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Story

Ein sehr simples und beliebtes Motiv treibt den Protagonisten, Jack, an; Rache.
Gang-Boss Drago hat seine Schwester entführt, nun liegt es an dem muskulösen Ex-Soldaten das verlorene Familienmitglied wieder Heim zu bringen bevor ihr was geschieht. Neben einem Professor, welcher einen regelmäßig mit neuen Fähigkeiten versorgt, bekommt man Unterstützung von Jack’s ehemaligem Vorgesetzten, Captain Dan.
Und schon wurde genug gesagt, es ist Zeit drauf zu prügeln.

Gameplay

Der Sidescroller zeigt sich in Sachen Gameplay abgespeckt und gänzlich ohne Lametta; Simple Kicks, Punches und Ausweichmanöver decken alles ab was man so braucht um gegen die gegnerischen Horden anzukommen.
Selbst auf unnötige Dinge wie die Fähigkeit zu Laufen wurde verzichtet. Man befindet sich automatisch immer in der Mitte des Geschehens und die Gegner kommen von ganz alleine.

Technisch funktioniert das Alles einwandfrei, während dem Spielen ist uns kein einziges Mal die App abgestürzt oder hängen geblieben, die Reaktionen sind flott und wenn man Mal heraus gefunden hat wie man den Touchscreen richtig bedient ohne dabei die eigenen Finger im Weg zu haben und so die Gegner überdeckt, dann passt das alles durchaus und kann Spaß machen.

Denn Gegner gibt es zu genüge. In über 100 Levels kämpft man sich durch die Hochhäuser der Stadt und wird nicht immer nur mit Fäusten, sondern manchmal auch mit Äxten oder Baseball-Schlägern attackiert. Die unterschiedlich großen und starken Gegner-Schwärme stellen im späteren Spielverlauf durchaus eine Herausforderung dar.

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Diese Levels sind gruppiert und jeweils innerhalb der Gruppe unterschiedlich gestaltet und lassen rein Optisch nichts zu wünschen übrig. Wie immer sind die Umgebungen der Ninjas reich an Details und Effekten, die man zu Zeiten von Candy Crush und Angry Birds nicht erwarten würde. Selbst den Charakter kann man dabei mit Details schmücken;

Von dem Geld, das man für jede abgeschlossene Mission erhält, kann man sich neue Waffen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Stärken und auch Tattoos kaufen, die den Charakter selbst aufpeppen oder ihm neue Moves verleihen, die mittels Wischen über den Screen auch gleich angewendet werden können. Hat man kein Geld kann man in einer speziellen Area schier endlos kämpfen und neues verdienen, oder aber auch bereits erledigte Missionen erneut bestreiten.
Möchte man nicht so viel Aufwand betreiben gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit Reales gegen Virtuelles einzutauschen; Euro gegen In Game-Münzen oder Gold.

Fazit

Optisch wie immer hervorragend zeigt sich das erste Mobile Game von Ninja Theory in bester 80er Jahre Beat ‘em Up-Atmosphäre. Die typische Arcade-Musik und der Schwarzenegger-hafte Stil Jack’s gibt dem Ganzen einen authentischen Flair.
Spaß macht das Spiel an sich durchaus, jedoch könnte es auf Dauer wohl nur waschechten Beat ‘em Up-Fans eine Freude bereiten. Vielleicht.
Bedenkt man den Anspruch des Spiels selbst und den Verdienst pro Mission bekommt man schnell das Gefühl zu wissen warum das Game im Store kostenlos ist, es ist fast als stünde Fightback unter dem Stern Pay to Win. Ob der Entwickler oder aber der Publisher dafür verantwortlich ist, ist und bleibt unbekannt.

Mit Gaming-Skills oder Multiplayer Spaß hat Fightback leider trotz Facebook-Connection-Funktion nichts zu tun, dennoch ist es einen Versuch wert, wenn man einmal eine etwas längere, langweilige Zugfahrt vor sich hat. Mehr darf man allerdings nicht erwarten.
Im Rating gibt’s daher leider nur 4 von 10 Punkten.

 

 

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