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21.09.2014 14:00 | von Lamy

 

 

Naruto Shippuden erfreut sich seit Jahren an großer Beliebtheit und so sieht es auch aus mit den Spielen zum Anime. Das neueste Spiel, Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm Revolution kam erst vor ein paar Tagen in den Handel und auch wir haben es uns nicht entgehen lassen, es mal anzutesten.
An dieser Stelle müssen wir zugeben: Wir sind keine Naruto Kenner aber trotzdem gespannt auf das Spiel:

Wenn der Spieler das Spiel also das erste mal startet, wird er von einem animierten Installations-Bildschirm überrascht. Diese dauert zwar ein bisschen, aber das ist ganz gut zu verkraften. Ist das Spiel erfolgreich installiert, kommt man auch schon in das Hauptmenü. Dort kann man einen von vier verschiedenen Spielmodus wählen. Es stehen Turnier-, Online-, Freier-Kampf sowie der Ninja Eskapaden Modus zur Auswahl. In den Optionen kann der Spieler außerdem die gewünschte Sprachausgabe wählen und dabei zwischen Englisch und Japanisch wählen. Interessant ist auch die Auswahlmöglichkeit der gezeigten Gewaltszenen. So liegt es am Spieler selbst, ob er das Spiel entschärfen möchte und die brutalen Szenen ausschaltet oder ob er diese aktiviert lässt – Ich habe sie nicht deaktiviert, aber brutal wirkte das Spiel nun wirklich nicht.

 

 

Nachdem ich also kurz das Menü durchgeschaut habe, habe ich den Turniermodus gestartet. Eins vorneweg: Es ist das erste Naruto Spiel, das ich jemals gespielt habe und daher ging ich ohne Grundwissen in das Spiel. Kaum startet man also den Turniermodus, kann man sich aus einer kleinen Auswahl an Charakteren seinen Liebling aussuchen. Ich habe ganz klassisch Naruto gewählt. Andere Charaktere wären zum Beispiel noch Sakura oder Kakashi. Das ganze Geschehen in diesem Modus spielt sich auf der “Festinsel” ab. Kaum angekommen wird einem grob erklärt um was es geht und was alles möglich ist. Zwischen den Kämpfen des Turniers ist es möglich, frei zu spielen und den Charakter über die Insel zu steuern, mit NPCs zu reden, im Shop zu kaufen oder bei einer Glückslotterie Preise zu gewinnen. In Kämpfe wird man dabei nicht verwickelt.

Mir ging es am Anfang erstmal darum, einen ersten Einblick in die Kämpfe zu gewinnen, also suchte ich sofort den NPC zum registrieren für das Turnier auf. Da man quasi als Anfänger auf der Insel strandet, muss man sich auch dementsprechend hoch kämpfen. Die Turniere sind in den bekannten Rängen von D bis S+ aufgebaut. Damit man überhaupt für das D-Rang Turnier zugelassen wird, muss eine Qualifikation erfolgreich abgeschlossen werden. Das ist jedoch sehr einfach. In diesen Kämpfen hat jeder Charakter zu Beginn 1000 Kampfkugeln. Im Kampf verlieren die Gegner – oder man selbst – bei Treffern einige dieser Kampfkugeln. Je größer die Kugeln, desto mehr macht das in der Summe aus. Bei 0 Kampfkugeln auf dem Zähler ist man KO. Derjenige mit den meisten Kampfkugeln gewinnt die Runde, wenn die Zeit abgelaufen ist.
Hat man also diese kleine Qualifikationsrunde geschafft, wird man, wie schon erwähnt, zum D-Rang Turnier zugelassen. Doch nun hat man eine weitere Vorraussetzung zu erfüllen. Da diese Kämpfe im Team bestritten werden, müssen auch weitere Team Mitglieder rekrutiert werden. Zwar hat der Spieler zu Beginn schon eine kleine Auswahl, aber überall auf der Insel sind weitere Ninjas, die man für sein Team rekrutieren kann. Das Rekrutieren funktioniert allerdings nicht ohne kleine Aufgaben, die erfüllt werden müssen: Entweder muss der Charakter Kämpfe bestreiten oder auch mal Fragen zur Welt von Naruto beantworten.

Kommen wir zurück zum Turnier an sich:
Startet man das D-Rang Turnier, muss man zwei Runden als Sieger bestreiten. Es werden drei Teammitglieder gewählt und schon geht es los! In der ersten Runde gilt es die meisten Kampfkugeln aus drei Kämpfen erbeuten. So spielt man in jedem Kampf mit einem Teammitglied gegen drei Kontrahenten. Am Ende ist es egal, ob der Spieler Zweiter oder Vierter ist – Wer nicht die meisten Kugeln und somit Platz Eins erreicht hat, fliegt raus bzw. der Kampf ist verloren! Das klingt auf den ersten Blick fies, macht aber in der Praxis nichts, da man den Kampf wiederholen kann – und zwar beliebig oft. In der zweiten Runde sieht es genauso aus. Ist man danach zum besten Kämpfer gekürt worden und hat den Rang erreicht, ist das Turnier auch schon zu Ende. Jedenfalls in Sachen D-Rang. Wird der Turniermodus danach erneut gestartet, so beginnt man wieder als Ankömmling auf der Festinsel. Wieder wird einem ein bisschen erklärt, nur, dass der Charakter diesmal den C-Rang erreichen soll. Ein weiterer Abschnitt zum Betreten wird auf der Insel geöffnet.

 

 

Im Modus Ninja Eskapaden kommen die Anime Fans von Naruto voll auf ihre Kosten! Dort werden diverse Storys der Serie nach gespielt. Der Spieler kann quasi aufeinanderfolgende animierte Sequenzen ansehen, bei Kampfszenen er aber selbst zum Zug und muss den Gegner besiegen, bevor es in der Geschichte weiter geht. Die Animationen sind wunderschön gestaltet, gestochen scharf und natürlich voll synchronisiert. Diese Synchronisation fehlt beispielsweise auf der Festinsel komplett. Los geht es im Modus Ninja Eskapaden mit der Geschichte der Akatsuki und so vermittelt das Spiel sogar Nichtkennern einen kleinen Einblick in das, worum es überhaupt bei Naruto geht.

Beim Modus Freier Kampf geht es um das klassische Versus Spiel. Man kann wählen zwischen Spieler gegen COM (also computergesteuerte Gegner), Spieler gegen Spieler oder man schaut sich lässig einen Kampf COM gegen COM an, bei dem man ebenfalls einstellen kann, welche Charaktere gegeneinander antreten sollen.

Kommen wir nun zu den Kämpfen selbst. Diese sind schnell und erfordern eine gewisse Weitsicht, denn gerade bei Kämpfen gegen mehrere Gegner kann es vorkommen, dass man von allen Seiten Schläge kassiert. Die Kamera wird aktiv mitgeführt, sie steht nicht fest. Deswegen kann der Spieler verschiedene Erfahrungen sammeln, denn es gilt somit auch, mit der Perspektive klar zu kommen. Am Anfang ist das etwas vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch daran gewöhnt man sich relativ schnell.
Der Spieler verfügt über eine Vielzahl an Kombos, zum Beispiel das flinke Umrunden des Gegners und dem gleichzeitigen Ansetzen eines Konters, oder die ultimativen Jutsus. Drückt man im Kampf auf die Start Taste, kann man sich die Tastenkombinationen für die einzelnen Kombos noch mal anschauen und gerade bei den ersten Kämpfen ist das für viele wohl hilfreich. Irgendwann kennt man die am meisten genutzten Kombos ja auswendig und drückt die Tasten fast automatisch. Ich für meinen Teil habe viele Kombos per Zufall ausgelöst – mal mit mehr oder weniger Erfolg. Das Timing ist wie üblich Gewohnheitssache und anfangs schwierig.
Wie schon beim Vorgänger des Spiels können Items gekauft und im Kampf eingesetzt werden. Ob Heilung, Verteidigung oder auch Angriffsbonus – Im Kampf ist alles erlaubt.

Alles in allem ist es ein schönes, weiteres Naruto Shippuden Kampfspiel, welches sich für Fans der Serie definitiv lohnt. Aber ebenso Neulinge werden viel Spaß an dem Titel haben, auch ohne einen der Vorgänger gespielt zu haben.