Event in Hamburg: Final Fantasy Type-0 angespielt

Event in Hamburg: Final Fantasy Type-0 angespielt

 


 

Zu Final Fantasy Type-0 wird ja schon einiges gemunkelt. Kotomi war zu Gast in der Botschaft von Rubrum und wir hoffen, dass wir ein wenig Licht ins Dunkel bringen können!

Square Enix hat sich dieses mal wirklich etwas einfallen lassen! Zusammen mit anderen Communities waren wir zu Gast in Hamburg, in der Botschaft der Republik Rubrum (alias Historisches Goßlerhaus).
Gleich bei unserer Ankunft wurden wir herzlich begrüßt und zwar von niemand geringerem als dem Botschafter von Rubrum selbst. Es gab Getränke und Snacks.
Die räumliche Gestaltung war sehr detailliert und atmosphärisch genau passend. Hätten wir es nicht besser gewusst, wir hätten tatsächlich geglaubt, Besucher in Rubrum zu sein.

Als endlich alle Pressevertreter des ersten Termins erschienen sind, wurden wir in einen großen Besprechungssaal gebeten, in dem die derzeitige Lage von der Verteidigungsministerin Rubrums erklärt wurde. Es ging um eine Prophezeiung, die die Ankunft des Agito-Erlösers ankündigt, der die Welt aus den grausamen Händen von Commander Cid erretten wird.
Auch hier wurde nicht an Details gespart und auf einer eindrucksvollen Landkarte wurden mit Pucks die Gebiete gekennzeichnet, danach auch die von Cid eingenommenen Staaten.

 


 

Eine kleine Anmerkung unsererseits gibt es:
Botschafter, wie Verteidigungsministerin waren natürlich Mitarbeiter von Square Enix, die sich wahnsinnig viel Mühe gegeben haben, das neue Spiel so interaktiv wie möglich zu präsentieren. Wir ziehen hierfür den Hut – Sehr toll gemacht!

Wenn jemand von der Presse Type-0 noch nicht kannte, so hatte er nach diesem Einstieg genügend Vorkenntnisse um das Spiel zu verstehen, das wir auf der PlayStation 4 anspielen konnten. Ja! Wir konnten einen Blick in das Spiel werfen, welches bald auch endlich in Deutschland erscheinen wird. Und dieses Anspielen hat sich definitiv gelohnt!

Das Spiel
Nach einer langen, eindrucksvollen und tragischen Anfangssequenz finden sich drei der Protagonisten im Kriegsgebiet, bereit ihre Aufträge auszuführen. Der Spieler kann immer zwischen drei Mitgliedern wechseln, die er steuern kann. Alle Charaktere sind individuell mit ihren eigenen Stärken, Schwächen, Fertig- und Fähigkeiten und es ist ein strategisches Muss, diese auch auszunutzen. Sonst kommt man nicht weit! Es geht neben der richtigen Strategie um Timing und das ist wichtig – Besonders in der Defensive. Die Lebenspunkte regenerieren automatisch beim Stillstehen der Figur. Wird die Waffe weg gesteckt, verschnellert sich der Vorgang merklich. Die Items werden Final Fantasy Fans bekannt vorkommen. So gibt es Phönixfedern zum Wiederbeleben gefallener Teammitglieder, Potions usw.
Aktionen (Angriffe und Verteidigung) werden durch Drücken der vier Aktionstasten (X-Karo-Dreieck und Kreis) ausgeführt. Jede Aktionstaste bewirkt hierbei eine andere Aktion. Das mag anfangs etwas ungewohnt sein, auch, dass Angriffe ausgeführt werden, obwohl die Waffe nicht gezogen wurde, aber mit etwas Zeit gewöhnt sich der Spieler relativ schnell daran.
Durch Ausführen bestimmter Aktionen verbraucht der Charakter MP. Diese sind für das Spiel allerdings lebensnotwendig und regenerieren nicht selbstständig. Wird ein Gegner besiegt, so ist es möglich, sein Animae zu entziehen und damit seine MP wieder ein wenig aufzuladen. Diese Option besteht nicht nur, sie ist auch notwendig!

Zum Spiel allgemein:
Wir konnten die ersten beiden Kapitel des Spiels antesten und das war zu diesem Zeitpunkt die Weltpremiere des Remakes für die PlayStation 4 und die XBox One. Den Schwierigkeitsgrad kann der Spieler selbst auswählen. Es gibt die Optionen “einfach”, “normal” und “schwer”. Natürlich haben wir zum Anspielen die Option “normal” gewählt, Erfahrung in Final Fantasy Spielen haben wir ja bereits und noch mehr in der allgemeinen Spielewelt.
Die englische Synchronisation wirkt sehr gelungen und die Stimmen passen zu den einzelnen Charakteren. Zu vergleichen ist sie qualitativ mit der Synchronisation der Final Fantasy XIII-Teile (mit Ausnahme von Vanille, vielleicht). Da der Anfang bereits sehr blutig und tragisch ist, wirkt Final Fantasy Type-0 tatsächlich nicht wie ein typisches Jugendspiel, sondern es ist viel mehr an eine erwachsenere Zielgruppe gerichtet. So trifft beispielsweise der Krieger, auf dem die Hoffnung liegt, zwar im Kriegsgebiet ein, nur leider viel zu spät.
Besonders gut hat uns gefallen, dass die Lieder im Original belassen wurden und so hat das Opening Theme Zero von Bump of Chicken so gut zu der gezeigten Szene gepasst, dass es einem fast die Tränen in die Augen hat steigen lassen. Sehr schön!
Die Steuerung wirkt ebenfalls sehr interaktiv, durch das manuelle Drehen der Kamera kann der Spieler genau das sehen und beobachten, was er möchte. Uns persönlich gefällt diese Funktion in Spielen immer besonders gut.
Etwas überraschend wurde nach kurzer Zeit der Begriff “L’Cie” gebraucht. Wir dachten zuerst, wir hätten uns verhört, aber nein. Und daran erkennt man dann doch die Zusammengehörigkeit zu der XIII-Reihe, obwohl die L’Cie in diesem Spiel natürlich eine ganz andere Aufgabe haben, wenn nicht sogar eine ganz andere Stellung.

Nach dem ersten Kapitel befindet sich der Spieler in der Schule der Klasse Zero und wird somit aus dem Kriegsgeschehen rausgeholt. Wir sind gespannt, wie es an dieser Stelle weitergeht und freuen uns auf das Spielerlebnis!
Es ist einerseits so ganz anders als die typischen Final Fantasy Spiele, wirkt aber nicht so gezwungen wie Lightning Returns, und es hat andererseits doch die typischen Merkmale eines Final Fantasy Spiels. Die Grafik braucht man eigentlich kaum zu erwähnen, denn Spielegrafik gehört ganz klar zu den Glanzleistungen von Square Enix. Natürlich muss man bei Final Fantasy Type-0 immer berücksichtigen, dass es nur ein Remake ist und nicht gleich für die Next-Gen Konsolen entworfen wurde. Die PSN-Trophäen waren übrigens auch schon vorhanden und ploppten während des Spielens schon auf.

Wir sind sehr gespannt, wie Final Fantasy Type-0 bei der Szene ankommen wird und wie es sich hier in Deutschland entwickelt aber eins wissen wir schon jetzt: Wir werden es uns auf jeden Fall zulegen, denn schon die Demo hat definitiv Lust auf mehr bereitet!

 

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