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15.06.2016 16:30 | von Lamy

 

Mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild steuert eine der beliebtesten Spielserien der Welt auf einen neuen Höhepunkt zu. Auf der Videospielmesse E3 in Los Angeles gibt Nintendo erste Einblicke in das neue Fantasy-Abenteuer, das den Zelda-Fans mehr Abwechslung und mehr Freiheiten bieten wird als jeder seiner Vorläufer. Der Marktstart des kommenden Spiele-Highlights ist für 2017 vorgesehen – und zwar gleichzeitig für Wii U und Nintendos nächster Konsole, die bisher als NX bekannt ist. The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist der große Star am Nintendo-Stand auf der E3.

 

 

Die Besucher der E3 haben als Erste Gelegenheit, tief in The Legend of Zelda: Breath of the Wild einzutauchen. Beim Erkunden der riesigen Spielwelt genießen sie völlige Freiheit, da ihnen kein bestimmter Pfad vorgegeben ist. Das Gefühl von Weite und Freiheit ist ein wesentliches Charakteristikum dieses Spiels. Aber es fordert die Spieler auch heraus, wie die Vorstellung im Livestream von Nintendo Treehouse: Live rasch deutlich machte. Die Spieler und Fantasy-Held Link müssen auf ihrem abenteuerlichen Streifzug höchst einfallsreich agieren, ihre Umgebung gründlich erkunden, Waffen finden oder sie besiegten Gegnern abnehmen. Daneben kann Link durch Nahrungsaufnahme immer wieder seine Lebenskraft erneuern und seine Kräfte oder Fähigkeiten verbessern.

Das Spiel bricht mit einigen Konventionen der Reihe. Beispielsweise treten viele der schwächeren Gegner nicht mehr einzeln, sondern in größeren Gruppen auf. Link wiederum kann sich freier bewegen denn je zuvor: Um sich einen besseren Überblick über seine Umgebung zu verschaffen, kann er Türme und riesige Bauwerke erklimmen und als Gipfelstürmer jeden Berg besteigen. Mit dem Gleitschirm schwebt er anschließend wieder talwärts, und wenn ihm das zu langsam geht, nutzt er einfach seinen Schild als Untersatz für eine rasante Rutschpartie!

Selbst die Wetterverhältnisse ändern sich in dieser dynamischen Welt immer wieder, und wenn Link überleben soll, müssen die Spieler dies berücksichtigen. Ein plötzlicher Platzregen kann jedes Lagerfeuer löschen, bei Gewitter können metallische Waffen Blitze anziehen. Außerdem sollte Link stets auf die richtige Kleidung achten, denn seine Reise führt ihn durch die unterschiedlichsten Gebiete mit verschiedenen Klimazonen.

In dieser riesigen Welt gilt es, mehr als 100 Shrines of Trials voller Fallen und Rätsel zu entdecken. In welcher Reihenfolge die Spieler diese erkunden, bleibt ganz ihnen überlassen. Wenn Link sich durch einen Schrein hindurchkämpft, erhält er spezielle Items und Belohnungen, die ihm auf seiner weiteren Reise zugutekommen. Die Rätsel lassen sich oft auf mehr als nur eine Art lösen. Zudem gibt es jede Menge Geheimnisse zu lüften. Erkunden und Erforschen macht den wesentlichen Spielspaß an Links neuem Abenteuer aus.

Nintendo kündigte auf der E3 außerdem eine brandneue Reihe separat erhältlicher amiibo an, die speziell für The Legend of Zelda: Breath of the Wild entwickelt wurden. Mit dabei: Link als „Bogenschütze“, Link als „Reiter“ zu Pferd und ein „Wächter“, das erste amiibo mit beweglichen Teilen.

Auch das bereits erhältliche Wolf-Link-amiibo ist mit dem neuen Spiel kompatibel. Es hat die Lebensenergie von drei Herzen, es sei denn, der Spieler überträgt seine gespeicherten Daten aus The Legend of Zelda: Twilight Princess HD. In diesem Fall verfügt sein Wolf-Link in dem neuen Spiel über ebenso viele Herzen wie dort. Gehen ihm die Herzen aus, verschwindet Wolf-Link wieder.

 

Hier die weiteren Details von The Legend of Zelda: Breath of the Wild:

Prüfungsschreine: Mehr als 100 dieser verborgenen Schreine warten in der riesigen Spielwelt nur darauf, entdeckt zu werden, doch einige lassen sich nur durch geschicktes Knobeln finden. Die Aufgaben, Rätsel und Prüfungen in den Schreinen lassen sich auf mehr als nur eine Weise meistern. Die Priester, die sie einst erdacht haben, belohnen Link mit einem Zeichen der Bewährung, wenn er die Herausforderungen besteht.

Runen: Beim Erkunden der Schreine können die Spieler magische Runen gewinnen. Die Magnet-Rune etwa hilft Link, Metallgegenstände zu heben. Die Bomben-Rune wiederum setzt zwei Arten Bomben frei: kugelförmige, die sich rollen lassen, und würfelförmige, die an Ort und Stelle bleiben. Die Stasis-Rune friert bewegliche Objekte für kurze Zeit ein, die Cryonis-Rune wiederum lässt Wasser gefrieren und zu einer Eissäule erstarren.

Waffen und Kampftechniken: Die Spieler haben Zugriff auf ein riesiges Arsenal an Waffen, darunter etliche, die es noch nie zuvor gab. Sie können sie finden oder besiegten Gegnern abnehmen. Link sollte sich aber nicht allzu sehr auf nur eine davon verlassen, denn Waffen nutzen sich in diesem Spiel auf Dauer ab. Geschickte Offensiv- und Defensiv-Manöver verlangsamen die Zeit, so dass Link seine Gegner mit einer rasanten Abfolge an Attacken überwältigen kann.

Nahrung: Auch das ist eine Neuerung für Zelda-Fans. Um Herzen oder Rubine zu gewinnen, müssen sie mit dem Schwert keine Büsche oder Gräser mehr beseitigen. Vielmehr kann Link sich als Jäger und Sammler Nahrung beschaffen, beispielsweise Äpfel oder Pilze. Und auch das Kochen lernen lohnt sich. Wenn Link seine Speisen nicht roh verschlingt, sondern kocht, erzielt er zusätzliche Effekte. So ist er beispielsweise für eine bestimmte Frist besser gegen Kälte oder Hitze geschützt.

Klima: Von schneebedeckten Landschaften bis zu sandigen Wüsten – Link durchstreift die unterschiedlichsten Klimazonen und benötigt für jede die angemessene Ausstattung. Bei Frost kann er sich warm anziehen, mit einer Fackel wärmen oder die richtige Körpertemperatur und seine Gesundheit erhalten, indem er sich gut ernährt. Bei Gewitter legt er metallische Waffen besser ab, um nicht vom Blitz getroffen zu werden.